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Rasseinfo

Senga Der Tibet Terrier ist eine sehr alte Rasse und stammt aus den Bergen des Himalaya – dem “Dach der Welt“. Dort, in der durchschnittlichen Höhe von ca. 4.500 m, wurde er in den Klöstern und Dörfern als Hüte- und Wachhund gezüchtet. Die extremen klimatischen Bedingungen trugen dazu bei, dass der Tibet Terrier sehr robust und widerstandsfähig ist. Nur wer diesen Witterungsverhältnissen – heiße Sommer und eisige Winter gewachsen war, konnte in diesem Land überleben. Auch durch seinen guten Körperbau, ohne jede Übertreibungen, ist der Tibet Terrier den geografischen Gegebenheiten seiner Heimat sehr gut angepasst.


Dschanga u. Gonsar Um hier nur einige Besonderheiten zu nennen, beginnen wir mit den großen runden Augen, die von langen Wimpern und Kopfhaar bedeckt sind und weit auseinander stehen. Dadurch ist ihnen ein weites Blickfeld gegeben, was ihrer Wachfunktion zu Gute kommt. Das lange Kopfhaar schützt sowohl vor heißen Sandstürmen des Sommers als auch vor den Schneestürmen des Winters. Dann ist noch sein doppelschichtiges Haarkleid zu nennen, das ihn ebenfalls sehr zuverlässig vor Kälte und Hitze schützt.


                                                                   



Tibet Terrier sind von mittlerer Größe, quadratischem Körperbau und von sehr robuster Gesundheit. Sie haben ein sehr einnehmendes Wesen: intelligent, unkompliziert, fröhlich, gutmütig und wachsam. In Tibet wurden sie nie verkauft sondern höchstens an ausgewählte Menschen verschenkt. So gelangte auch der erste Tibet Terrier in die Hände der englischen Ärztin Dr. Greig, die nach einigen Jahren Zucht in Indien ihre Hunde um die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts nach Europa brachte. Hier wurden sie unter dem Namen “Tibet Terrier“ als eigenständige Rasse anerkannt. Leider ist es bis heute nicht gelungen, diesen irreführenden Namen in “Tibet Apso“ zu ändern, denn Tibet Terrier sind Hütehunde und haben absolut nichts terrierhaftes in ihrem Wesen.



Saidy Der Tibet Terrier zählt heute zu den Gesellschafts- und Begleithunden und ist ein toller Familienhund geworden, der am liebsten überall dabei ist und nicht gerne alleine bleibt. Fremden gegenüber sollte er eigentlich zurück haltend sein, was sich aber im Laufe der Jahre weitgehend verloren hat. Mit viel Konsequenz und Einfühlungsvermögen ist er gut zu erziehen, jedoch kommt seine asiatische Dickköpfigkeit immer wieder zu Tage. Er ist sehr sensibel und möchte als Partner und Freund voll in die Familie integriert werden. Will man sich an seinem attraktiven Äußeren erfreuen, so sollte man ihn regelmäßig und gründlich vom Welpenalter an richtig pflegen. Sein Haarkleid sollte mindestens einmal pro Woche gründlich durchgekämmt werden. In der Jugend beim Fellaufbau d. h. Wechsel vom Baby- zum Erwachsenenfell kann es auch öfter notwendig sein.

Den Tibet Terrier gibt es in allen Farben und Farbkombinationen mit und ohne weiße Abzeichen. Die Farbe Schokoladenbraun ist leider nicht zugelassen. Als letztes ist noch zu erwähnen, dass der Tibet Terrier nicht nach Hund riecht.

Weitere Informationen zur Rasse unter:
 http://www.ilt-tibet.de

 
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